Das Ziel: Wir haben es geschafft (aber unser auto nicht)

12. Mai 2010

Die letzte Etappe war mit Abstand die brutalste. Als wir schon glaubten, alles geschafft zu haben, ging es ab durch die Wueste. Und waehrend Bernhard und Wolfgang in ihrem Audi Quattro bequem durch den Wuestensand bretterten und mit den anderen Teams bis kurz vor Mitternacht auf Nachzügler warteten und dabei hungern mussten, da es Essen erst für alle geben sollte, steckten wir wie viele andere Autos auch im Wuestensand und durften buddeln. Meter fuer Meter und Düne fuer Düne ging es voran. In den Minuten, in denen man im Sand steckt, flucht man, aber bereits am nächsten Tag ist alles ein tolles Abenteuer.

Irgendwann war alles dunkel und wir campierten unter freiem Himmel mit anderen Teams in der Wueste. Es war echt traumhaft. Ein bißchen Bier, ein bißchen Chili con Carne, Lagerfeuerromantik pur.

Am naechsten Tag wurden wir abgeholt und es ging weiter bis da ploetzlich ein Stein lag.

kleiner Stein-Sprung

grosser Stein-Sprung

Riesenstein-Kabong-Oel laeuft aus. Weiterfahrt im Jeep ins Lager.

Gegen 12 hab ich Mircea als Fotograf mit dem anderen Teamauto zurRennstrecke geschickt und wartete alleine auf den Abschleppdienst. Eine brutale Fahrt durch die Wueste ein Radwechsel ohne Wagenheber und eine noch brutalere Fahrt zurueck waren aber auch cool.

Als ich im Lager war, war niemand mehr da ausser Mircea. Irgendwie haben wir es geschafft, das Auto in eine Werkstatt zu bringen, die Oelwanne zu kleben und 30 km weit zu kommen, bevor es wirklich haessliche Geraeusche gab und unser Auto endgueltig starb.

Dank an Team 55, das uns zurueck nach Wadi Rum schleppte und uns dann nach Aqabar fuhr.

Dort mussten wir die anderen Teammitglieder leider beim Abendessen stoeren, damit wir einige Sachen bei Ihnen ins Auto packen konnten. Dann ging es fuer Mircea und mich ab an den Strand. Schnell das Zelt aufgebaut und eine Nacht mit gutem Zuzenhaueser am Strand des Roten Meeres verbracht.

traumhaft, einfach nur traumhaft.

Heute morgen sind Mircea und ich schon eine Runde im Meer geschwommen, habven fuer 6 Euro ein libanesisches Festmahl genossen und suchen jetzt dann den Weg nach Petra.

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