Kamel zieht Auto

2011: Wir kommen!

Jan Hartmann 6. August 2010

Dank eines großen Freundschaftdienstes des Teams Gummi Arabicum rutschten wir auf Startplatz 101 vor und waren damit schon fast wieder dabei und imNachrückverfahren hat es jetzt geklappt. Nächstes Jahr sind auch wir wieder dabei und machen die Strassen zwischen hier und Amman unsicher.
Solltet Ihr Interesse haben mitzukommen, schreibt uns doch einfach.

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Neuer Teamname gesucht

Jan Hartmann 21. Juli 2010

“Team Camelot”, das sind Wolfgang Otto, Bernhard, Mircea und Jan. Leider fahren die drei erstgenannten nächstes Jahr nicht mehr mit. Und damit wird auch ein neuer Name fällig. Hat jemand eine gute Idee? Da alle bisherigen Teilnehmer aus Frankfurt bzw. dem Taunus kommen gerne auch etwas mit lokalem Bezug.

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Nachrückverfahren gestartet

Jan Hartmann 21. Juli 2010

Nachdem nicht alle zugelassenen Teams ihre Startgebühren bezahlt haben, tritt das Nachrückverfahren in Kraft und dank einer sehr,sehr freundlichen Geste des Teams Gummi arabicum sind wir als erster Nachrücker wieder im Rennen. Vielen Dank an dieser Stelle. Letztes Jahr belegten wir im Schlussclassement den vierten Platz. Da ist also noch etwas Luft nach oben.

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Anderthalb Minuten Rallye

Jan Hartmann 28. Juni 2010

Für seine Diplomarbeit hat Mircea immer mal wieder die Autos von der Seite fotografiert und beobachtet, wie sie immer dreckiger wurden. Einfach mal hintereinander gebastelt sieht das so aus:

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Wieder zu Hause

Jan Hartmann 20. Mai 2010

Am Dienstag um 14 Uhr 10  landeten Mircea und ich in Frankfurt, Wolfgang und Bernhard waren schon einen Tag früher zu Hause.

Irgendwie sehr seltsam, so heimzukommen und dann diesen zähen Verkehr in Deutschland mitzuerleben. Niemand, der Lücken ausnutzt, niemand der abbiegt ohne zu blinken oder sein Vorfahrtsrecht durch Hupen anzeigt. Und rechts überholt hat auch niemand. Sehr, sehr seltsam.

Jetzt bleibt nur noch, das Tagebuch auf Vordermann zu bringen.

Vielen Dank nocheinmal an alle, die uns unterstützt haben und regelmäßig unser Blog gelesen haben. Wir lassen uns noch was einfallen für Euch. Danke und Schukran.

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Abenteuer Amman

Jan Hartmann 20. Mai 2010

Mit dem Carwars Team ans Tote Meer zu reisen war ein Abenteuer für sich. Obwohl Abenteuer eigentlich das falsche Wort ist. So entspannt sind wir auf der ganzen Tour nicht gereist. Es war nur einfach seltsam alles von der Rückbank aus zu beobachten. Die Fahrt zum Toten Meer hat uns durch sehr abenteuerliche, karge Felslandschaften geführt. Und immer, wenn man dachte, tiefer geht es nicht mehr, kam nach der nächsten Biegung wieder eine Abfahrt bis wir schließlich auf 400 Meter unter Normalnull angekommen waren.

Durch Zufall sind wir dann am “In-Point” der jordanischen Jugend gelandet,am Amman-Beach, einer Badelandschaft am Toten Meer. Wichtig für uns: Duschen. 10 Euro Eintritt waren zwar happig, aber nun gut.

Gegen Abend kam dann noch das Wüstensterneteam zu uns an den Strand und gemeinsam haben wir Zelte aufgebaut und die Nacht am Strand verbracht. Schön, dass sie noch Grablichter dabei hatten, so konnten wir am Toten Meer ein Grablicht für unser kürzlich verstorbenes Auto entzünden.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Melonenlaster nach Amman. Selbstverständlich nicht ohn,e dass wir eine Melone essen mussten. Dazu ließen wir uns aber gerne zwingen. In Amman überredete ich ihn,mir eine weitere Melone für 5 Dinar zu überlassen, da er für die Fahrt kein Geld nehmen wollte.

Amman selbst haben wir eigentlich verschlafen, von gelegentlichen Streifzügen durch die Nacht mal abgesehen. Direkt vor dem Hotel war ein Restaurant, das laut allen Reiseführern den besten Humus und die besten Falaffel produzierte. Lecker,lecker, ein ganzer Tisch voller Essen für nur 6 Euro.

Die Siegerehrung am Abend war ganz nett, mehr aber auch nicht. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn wir gewonnen hätten.

Und ich würde gerne den Tag wissen, an dem der Dudelsack Einzug in die arabische Folklore gehalten hat.

Das Buffett war sensationell und dann gab es noch ein bißchen Aufregung, da kein Taxi bereit stand, die vollgefressenen Gäste (anders lässt sich das nicht ausdrücken) ins Hotel zurückzukarren.

Am nächsten Tag hatten Mircea und ich noch einen tollen Tag vor uns. Wir besuchten das älteste noch existierende Haus in Amman (gebaut 1924), fanden dort einen Führer, der uns die Stadt zeigte. Das brachte ihn in Konflikt mit der Polizei, die erstmal seinen Personalausweis einzog und uns inqisitorisch Fragen stellte. Letztendlich kam unser Begleiter wieder frei und alles ging gut aus.

Leider blieb auf Grund einer gewissen Disorganisation der Rallye keine Zeit mehr die ganzen Postkarten abzusenden. Die haben jetzt zwar tolle Briefmarken, müssen aber noch versendet werden. Das tut mir sehr leid.

Am Flughafen waren wir nicht die einzigen Rallyeteilnehmer, die och da waren und sich um die Aschewolke über Europa sorgten. Etwas Aufregung gab es dann noch mal in Ägypten, aber dann war der Rückflug gesichert.

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Everyone rides the bus

Jan Hartmann 14. Mai 2010

Von Aqaba nach Petra gibt es einen Bus, der immer dann losfaehrt, wenn er voll ist. Wir waren die letzten, die noch fehlten.

Das war so der klassische ueberfuellte Orientbus, aber hey! Fuer 4 Dinar pro Person nach Patra. Da kann man nicht meckern. Dreieinhalb Stunden spaeter waren wir da, haben uns bewusst in eine Tourifalle locken lassen und fanden so ganz schnell den Weg in ein “Beduinencamp” eine viertelstunde ausserhalb von Wadi Mousa. Dort war auch schon Team 44 untergekommen.

Die pekuniaeren Details vorab: Fuer 2 Abendessen, 2 Fruehstuecke, 2 Ubernachtungen, jede Menge Getraenke und Mirceas Shishas haben wir zusammen 102 Dinar gezahlt. Wirklich guenstig. Und wir waren nah an den Leuten dran. Besser als im Hotel.

Jane aus Neuseeland, die seit einem Jahr im Camp lebt hat uns von ihrem Leben in Ramallah und in Wadi Mousa erzaehlt, wir bekamen Insidertipss fuer Petra und hoerten haarstraeubende Geschichten ueber die Diktatur, deren Gaeste wir sind.

Petra selbst war anstrengend und einfach nur gross. Wir sind von 9 Uhr morgens bis abends um 18 Uhr durch die Ruinen gekrabbelt und haben lange noch nicht alles gesehen. Mircea und ich sind recht dankbar, dass wir nicht das Anschlussprogramm gebucht haben. Die Teilnehmer mussten naemlich morgens 3 Stunden nach Petra fahren von Aqaba, hatten ein paar Stunden in Petra und mussten um 16 Uhr schon wieder zurueck zum Abendessen. Fuer uns war das wesentlich entspannter. Unser Freund vom Camp hat uns abends wieder abgeholt und ins Camp gefahren. Ueberhaupt waren alle superfreundlich zu uns. Schukran Euch allen.

Heute morgen sind wir 10 Minuten quer uber den Acker und durch ein Wadi hindurch nach “Klein Petra” gegangen. Alles etwas kleiner und wilder als das grosse Petra und vor allem kostenlos. Eine lange, lange Schlucht, links und rechts fuehren Treppen scheinbar in den Himmel und ganz am Ende der Schlucht geht es lange bergauf und man hat die beste Aussicht, die ich in Jordanien bisher hatte.

Auf dem Rueckweg von Klein Petra nach Wadi Rum hat ein Bus extra einen Umweg gefahren um uns aufzulesen. Exzellenter Service.

In etwa 3 Stunden treffen wir uns mit den Leuten vom CarWarsteam und die nehmen uns mit ans Tote Meer.

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Das Ziel: Wir haben es geschafft (aber unser auto nicht)

Jan Hartmann 12. Mai 2010

Die letzte Etappe war mit Abstand die brutalste. Als wir schon glaubten, alles geschafft zu haben, ging es ab durch die Wueste. Und waehrend Bernhard und Wolfgang in ihrem Audi Quattro bequem durch den Wuestensand bretterten und mit den anderen Teams bis kurz vor Mitternacht auf Nachzügler warteten und dabei hungern mussten, da es Essen erst für alle geben sollte, steckten wir wie viele andere Autos auch im Wuestensand und durften buddeln. Meter fuer Meter und Düne fuer Düne ging es voran. In den Minuten, in denen man im Sand steckt, flucht man, aber bereits am nächsten Tag ist alles ein tolles Abenteuer.

Irgendwann war alles dunkel und wir campierten unter freiem Himmel mit anderen Teams in der Wueste. Es war echt traumhaft. Ein bißchen Bier, ein bißchen Chili con Carne, Lagerfeuerromantik pur.

Am naechsten Tag wurden wir abgeholt und es ging weiter bis da ploetzlich ein Stein lag.

kleiner Stein-Sprung

grosser Stein-Sprung

Riesenstein-Kabong-Oel laeuft aus. Weiterfahrt im Jeep ins Lager.

Gegen 12 hab ich Mircea als Fotograf mit dem anderen Teamauto zurRennstrecke geschickt und wartete alleine auf den Abschleppdienst. Eine brutale Fahrt durch die Wueste ein Radwechsel ohne Wagenheber und eine noch brutalere Fahrt zurueck waren aber auch cool.

Als ich im Lager war, war niemand mehr da ausser Mircea. Irgendwie haben wir es geschafft, das Auto in eine Werkstatt zu bringen, die Oelwanne zu kleben und 30 km weit zu kommen, bevor es wirklich haessliche Geraeusche gab und unser Auto endgueltig starb.

Dank an Team 55, das uns zurueck nach Wadi Rum schleppte und uns dann nach Aqabar fuhr.

Dort mussten wir die anderen Teammitglieder leider beim Abendessen stoeren, damit wir einige Sachen bei Ihnen ins Auto packen konnten. Dann ging es fuer Mircea und mich ab an den Strand. Schnell das Zelt aufgebaut und eine Nacht mit gutem Zuzenhaueser am Strand des Roten Meeres verbracht.

traumhaft, einfach nur traumhaft.

Heute morgen sind Mircea und ich schon eine Runde im Meer geschwommen, habven fuer 6 Euro ein libanesisches Festmahl genossen und suchen jetzt dann den Weg nach Petra.

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Team Camelot live!

Mircea 11. Mai 2010

Watch Team Camelot getting closer to winning the Camel! Every day live!!

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Tag 10: Hamam

Jan Hartmann 9. Mai 2010

Gestern abend im Internetcafe traf ich noch einen netten Deutschen, der sich hier superb auskennt und uns mit Tipps fuer den ganzen Tag versorgt hat.

Leider war es uns nicht moeglich so frueh ins Hamam zu gehen wie er empfohlen hatte (Fruehstueck etc. muessen einfach sein) aber wir wearen die ersten Rallyeleute dort und hatten noch eine Vorzugsbehandlung. Danach noch die typischen Sehenswuerdigkeiten und wenn wir jetzt ins Hotel zurueckgehen sind hoffentlich die Bilder fertig und wir koennen unsere Hausaufgaben machen.

Am Rechner neben mir sass ein junger Deutscher, der seinem Vater via Webcam erzaehlt hat, dass sein Kumpel wieder aus dem Knast draussen ist wegen VIsavergehen. Uiuiui.

Morgen geht es nach Jordanien und dann wird alles geil.

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http://www.ab-nach-amman.de/datenschutz/